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Meine Themen: 3D-Druck, 3D-Gestaltung, Amateurfunk und Arduino Programmierung
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Thingiverse - Meine druckbaren 3D-Modelle
3D-Druck im praktischen Einsatz

Ich habe für meine Geschirrspülmaschine ein Ersatzrad für den Geschirrkorb gebraucht. Anstelle endlos im Internet zu suchen und ein Ersatzteil zu bestellen beschloss ich ein Ersatzrad selbst herzustellen.
Ich habe einfach eines der vorhandenen Räder abgenommen und es mit der kostenlosen 3D-Gestaltungssoftware SketchUp 8 am Bildschirm originalgetreu nachgebaut.
Diese druckfähige Vorlage habe ich dann mit der ebenfalls kostenlosen 3D-Druck Makerware ausgedruckt. In dem Video unten kann der Druckvorgang verfolgt werden. Die Arbeitsweise des Druckers ist dabei gut zu beobachten.

Noch ein Wort zu den verfügbaren Materialien. Im wesentlichen wird heute ABS oder PLA Filament verwendet. Die Filamente werden in allen möglichen Farben angeboten haben jedoch sehr unterschiedliche Eigenschaften.

PLA: Haftet gut an der Bauplattform und verzieht sich nicht so stark beim erkalten. Es können problemlos auch größere Bauteile gedruckt werden. Ideal wird die Bauplattform auf 60°C geheizt und der Extruder auf 230°C.
Nachteilig ist dass PLA bereits schon ab 60°C weich wird. Das Material ist also nicht für Bauteile geeignet die Hitze aushalten müssen.

ABS: Ist hitzebeständig und wasserfest. Leider verzieht es sich stark beim erkalten. Dies kann dazu führen dass sich das Bauteil während des Druckes von Bauplattform losreißt und unbrauchbar wird.
Ich habe gute Erfahrungen gemacht wenn ich bei ABS die Bauplattform auf 110°C vorheize. Das Material haftet perfekt und es können sogar größere Bauteile gedruckt werden.
Lässt man die Bauplattform nach dem Druck auf Zimmertemperatur abkühlen kann das Bauteil gut abgenommen werden. Der Extruder sollte auf 230°C vorgeheizt werden.

Übrigens habe ich inzwischen die Bauplattform mit Kapton Tape beschichtet. Auf dem Video ist noch Blue Tape zu sehen. Die ausgezeichnete Haftwirkung von ABS bezieht sich auf die Verwendung von Kapton Tape bei 150°C.

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Stand: 22.06.2016


Arduino Projekt: ArduMailchecker

Ich habe ein Gerät konstruiert das einmal pro Minute online geht und mein Email Postfach auf Mails von wichtigen
Absendern prüft. Die Absenderadressen sind in einer Liste vordefiniert. Wird eine wichtige Mail gefunden wird eine
optische und akustische Benachrichtigung ausgegeben. Auf diese Weise muss mein Tablet nicht den ganzen Tag
online gehen und Emails abholen.  Der Akku dankt es mit deutlich längerer Laufzeit.
Desweiteren wird jede Minute ein Netzwerktest durchgeführt und ein etwaiger Ausfall signalisiert.

Im Einzelnen läuft folgendes ab:

Der ArduMailchecker  ist über den Router mit dem Internet verbunden.
Das Display ist normaler Weise aus und das Gerät bleibt stumm.
Jede Minute öffnet es einmal online mein Email Postfach und holt sich die Anzahl der darin befindlichen Mails. Hat
sich diese erhöht lädt der Arduino von den Mails die Header und extrahiert
die Absenderadressen. Die Adressen vergleicht er mit der vordefinierten
Liste von wichtigen Absendern. z.B. Anwalt, Bank, PayPal usw...
Wurde ein wichtiger Absender gefunden geht das Display an, zeigt die
gefundene Adresse und ein Signalton erklingt kurz. Das Display bleibt an bis
ich entweder die Mail mit dem Tablet abgeholt habe oder ich mit der Infrarot
Fernbedienung die Meldung wegdrücke.

Als zweite Funktion pingt der Arduino einmal pro Minute Google.com an. Wird
der Ping beantwortet passiert nichts weiter. Denn dann ist mein Netzwerk OK,
meines Providers Netzwerk OK und das Transatlantische Internet bis in die USA ist OK.
Wird der Ping nicht beantwortet schaltet das Display ein und ein Signalton
erklingt kurz. Es wird ein Netzwerkausfall angezeigt. Funktioniert das Netzwerk
wieder geht das Display aus und der Arduino nimmt seinen normalen Betrieb wieder auf.

Mit der Infrarot Fernbedienung kann ich eine sofort Mailprüfung starten,
einen sofort Ping senden, einen Netzwerkausfall simulieren, das Display
ein/aus schalten und das Gerät stumm schalten.

Ich überlege noch ob ich nicht irgendwie mal in einem Video die Funktionen demonstriere.

Übrigens das Gehäuse habe ich auch selbst konstruiert und auf meinem 3D
Drucker gedruckt. Das hat ganz schön lange gedauert. :-)

Hardware:
Arduino SainSmart UNO R3
W5100 Ethernet Shield
KP500B Infrared Sensor
LCD 2004 Display Module Blau
Kleinlautsprecher
IR Fernbedienung
Kontakt


Arduino Projekt: Sensor - Box   Ein Messgerät für Gase, Alkohole und Feinstaub
Link zum Video

Ich habe ein portables Gerät entwickelt dass die Konzentration von verschiedenen Gasen und von Feinstaub misst. Das Gerät hat Sensoren für:

-Gase: CO, CH4(Gruppe) Methan, Propan, Butan usw.
-Alcohole: Formaldehyd, Toluene, Benzene, Alcohol, Aceton (alles giftiges Zeug)
-Feinstaub > 1µm Partikelgröße (zum Vergleich Pflanzenpollen haben 10µm)
-Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Für alle Messgrößen sind Alarm Schwellwerte hinterlegt.
Das Gerät ist sehr empfindlich. Wenn ich in der Nähe einen Wattebausch mit Spiritus ablege dauert es nicht lange und es geht ein Alarm los. Auch wenn man in der Nähe ein Teelicht anzündet steigt sofort der Feinstaubwert an. Das Gerät zählt die Rußpartikel der Kerze.
Das Gehäuse habe ich am PC entwickelt und mit dem 3D Drucker ausgedruckt. Eigentlich wollte ich ein flaches, elegantes Gehäuse. Aber in dem Datenblatt von dem Staubsensor stand das dieser unbedingt senkrecht stehend eingebaut werden muss. Da in ihm ein ständiger Luftstrom fließt um die Staubpartikel erfassen zu können.

Der Sensor zählt die Staubpartikel, das Bundesumweltamt saugt Luft durch einen Filter und wiegt den anschließend. Wie altmodisch (HeHeHe...)
Ich habe in dem Gerät einen 2000mAh Lipo Akku verbaut der über USB geladen wird. Lipos brauchen ein aufwendiges Lademanagment haben aber eine große Kapazität bei geringem Gewicht. Über den USB Anschluss kann man die Software aktualisieren und im Betrieb werden dort Datensätze ausgegeben die auf einem PC in Echtzeit dargestellt werden können. Dabei gebe ich auch Rohdaten mit aus die auf dem Display nicht mit angezeigt werden.
Die Software ist sehr aufwendig. Die Programmierarbeiten haben einige Wochen in Anspruch genommen.

Die Tasten sind für:

1. Displaybeleuchtung an/aus
2. Alarmton an/aus
3. Feinstaub Durchschnittswert anzeigen
4. Shift (1-3 können mit zusätzlichen Funktionen belegt werden)
Shift 1 zeigt die Sensor Rohdaten

Sensor - Box Video
NEU                

Graphisches Barometer mit e-Paper Display



Als Hobby Meteorologe ist für mich der Verlauf des Luftdrucks über die letzten Stunden besonders interessant. Ich hatte mir schon länger mal Gedanken gemacht wie man ein entsprechendes Barometer gestalten könnte. Insbesondere das Display war der Knackpunkt ich wollte kein Display mit Backlight auch sollte die Anzeige selbst nicht leuchten. Die ideale Lösung war also ein e-Paper Display. Es muss nicht beleuchtet werden und ist selbst bei Dämmerlicht noch gut ablesbar.

Hier also das Ergebnis: Oben aktueller Luftdruck und Temperatur und unten die Balken zeigen die Entwicklung über die letzten 12 Stunden. Der Balken rechts über der Null ist praktisch der Wert in der aktuellen Stunde. Der Display Inhalt wird einmal pro Minute aufgefrischt und die Balken rücken jede Stunde eine Position nach links.

Die Stromversorgung kann über USB oder 7-20V Gleichstrom erfolgen.

Das Gehäuse habe ich mit Sketchup konstruiert und am 3D Drucker mit PLA ausgedruckt.

Übrigens so sieht es aus wenn ein leichtes Unwetter aufzieht.



Bauteile:
Arduino Mega
Luftdrucksensor BMP180
e-Paper Shield von Seeedstudio
2.7“ e-Paperdisplay von Seeedstudio